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RE: Der Magnetpol - Irrtum
Hallo und Friede lieber Mensch,
zu deinem Einwand habe ich einige Fakten erarbeitet und freue mich auf eine gepflegte Diskussion.
Zitat:Wenn deine Annahme so stimmt, müsste man das doch auch mittels Eisenfeilspäne so darstellen lassen. Diese richten sich aber immer nach der klassischen Annahme aus.
Man würde das annehmen, weil man es in der Schule so gelehrt bekam, doch Fakt ist, daß sich die Eisenfeilspäne eben nicht so ausrichten wie in der Schule beschrieben. Siehe dazu http://www.arge-technik.com/attachment.php?aid=132
Am Stabmagneten sieht man ganz deutlich das in der Mitte fast keine Fe-Späne sind, weil sie eben hier erst entsprechend ihrer Polarität austreten, denn die N- geladenen Teilchen gehen sofort zum Nordpol und die anderen eben anders rum.
Zitat:Auch würde nach deiner Theorie am (magnetischen) Äquator keine magnetische Richtung messbar.
Das ist m. Meinung nach eine Fehlbeurteilung, weil sich am Äquator die Feldlinien entsprechend der Polarität teilen und sich dort auf wenige hundert Meter der Kompass deshalb nicht ändert, weil die K.-Nadel nach den Polaritäten magnetisiert ist und sie sich deshalb garnicht ändern darf, weil auch da der Nordpol immer noch im Norden ist und der Südpol die Südpolseite des Kompass anzieht
Würde diese Darstellung stimmen, dürfte es keine Aurora Australis geben, denn die austretenden Magnetstrahlen würden die Sonnenpartikel schon im Weltraum abfangen, wo es keine Atmosphäre zur Reaktion gibt. Es gibt die polaren Magnettrichter nur, weil hier die Strahlen eintreten und nicht austreten, denn nur so können die Sonnenpartikel bis in die Atmosphäre gelangen.